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Das Amt Banzkow von 1992 bis 201303amtbanzkow

Der Anfang der 90er Jahre war ein Neubeginn für alle Gemeinden.
In jeder Gemeinde gab es einen hauptamtlichen Bürgermeister.
Mitarbeiterinnen waren in der allgemeinen Verwaltung beschäftigt.
Die Anzahl der Aufgaben war überschaubar.
Das Geld für die Verwaltung gab es vom Landkreis zugeteilt.

Plötzlich wurde alles anders.

Eine neue Form der Verwaltung sollte es geben.
Alle mussten sehr viel lernen.
Es war ein spannender Prozess.

04amtbanzkow
Aus der Partnergemeinde Sörup kam Hilfe.
Es war der Verwaltungsfachmann Hermann Hass.
Er führte unsere Kommunalpolitiker an die Bildung des Amtes heran.

Am 01. Juni 1992 nahm das Amt seine Arbeit auf.

Am Anfang nur mit zwei Mitarbeitern.
Einen Monat später wurden 12 Mitarbeiter eingestellt.
Nach und nach gab es die notwendigen Weiterbildungen.

Anfang 1992 lebten ca. 5.000 Menschen in unserem Amtsbereich.

In den folgenden Jahren wurde viel geplant und gebaut!

Es wuchsen die Einwohnerzahlen und die Anforderungen an:

        - Einkaufsmöglichkeiten vor Ort
        - Kinderbetreuung und Schulbildung
        - Sporteinrichtungen
        - Neubau von Radwegen

1999 konnte der 8.000 Einwohner im Amt begrüßt werden.
Die Ein02amtbanzkowwohnerzahl erreichte 2002 fast 8.400 Einwohner.

Große Aufgaben wurden in der Vergangenheit bewältigt.

Es ging auch um die Erhaltung der einzelnen Schulstandorte:

         - in Sukow die Grundschule Sukow - Volle Halbtagsschule
       - in Plate die Grundschule
       - in Banzkow die Regionalschule

Gemeinsam konnten viele Probleme gelöst werden.
Wilfried Kunzel prägte einmal den Ausspruch:

Das Amt Banzkow in seiner Einheit und Vielfalt.

01amtbanzkow


Schöne Momente in den 20 Jahre der Verwaltung waren:

         - neue Gebäude für Kindertagesstätten, Schulen, Feuerwehren
         - neue Sportplätze und Hallen
         - eine Gemeindezusammenlegung in Banzkow
         - das Zusammenrücken der Gemeinden in der Lewitz
         - anspruchsvolle und gemeinsame Feste in allen Gemeinden

die Umsetzung besonderer Ideen wie:

        - die Verknüpfung eines Einkaufsmarktes mit einer Schule in Plate
        - der Störkrug mit Gemeindesaal oder das Störtal in Banzkow
        - der amtsübergreifende Verein RENaL
        - viele Jubiläen der Gemeinden in den vergangenen 20 Jahren

gelebte nationale und internationale Partnerschaften mit:

        - Sörup in Schleswig-Holstein und Goldenstedt in Niedersachsen
        - Langebaeck in Dänemark und Golina in Polen

Broschüren und Chroniken, Amtsblätter und Homepagen, die über das Amt und seine Gemeinden berichten.

große Veranstaltungen wie:

        - Anbaden in der Stör
        - Radsternfahrten in die Lewitz
        - Brückenfeste
        - Badewanneregatten
        - Stoppelcrossrennen in Goldenstädt

gemeinsame Herbst- und Frühjahrsputzaktionen

Bau altersgerechter Wohnanlagen

herausragende Auszeichnungen wie:

        - das Bundesverdienstkreuz am Bande für unsere ehemalige Bürgermeisterin Solveig Leo,
        - das Bundesverdienstkreuz am Bande für unseren ehemaligen Bürgermeister Dr. Albert Hilbig.

die Welle der Unterstützung:

        - beim Hochwasser in Süddeutschland
        - beim Tsunami in Indonesien
        - bei den Schäden des Unwetters 2009 in Plate

Weit bekannt wurde unser Amt und seine Gemeinden durch:

        - den Radiosender Antenne Mecklenburg-Vorpommern in Plate
        - den Versandservice Plate
        - die Pferde-Sport-Veranstaltungen in Sukow

die Erfolge der Gemeinde Banzkow:
        - im Bundeswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft"
        - im europaweiten Wettbewerb "Entente Florale Europe"

2014 war der Zusammenschluss der Ämter:

        - Amt Banzkow
        - Amt Crivitz
        - Amt Ostufer Schweriner See

Am 1. Januar 2014 wird  das Amt Crivitz gebildet.

Die Chronik Sukow

chronikDie Chronik von Sukow hat 304 Seiten.

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Geleitwort

1998 ist ein besonderes Datum in der Geschichte unserer Gemeinde.
Die Gemeinde Sukow feierte den 650. Geburtstag.

Viele Veranstaltungen wurden durchgeführt.
Eine Chronik über Sukow wurde angefertigt.

Einen Dank
den beiden Hauptautoren Christel und Dieter Stein aus Sukow.
Einen Dank an Karl-Georg Haustein aus Plate für die Mitarbeit an der Chronik.
Zeitweise hat Ruth Krohn aus Sukow an der Chronik mitgearbeitet.
Einen Dank an Willi Schlät aus Oberkochen für Aufzeichnungen seines Vaters über das Kriegsende in Sukow.
Die Chronik des 1945 verstorbenen Lehrers Ulrich Zinck wurde auch gedruckt.
Der ehemalige Lehrer und Schuldirektor aus Sukow, Ludwig Paetow, hat eine Schulkronik zur Verfügung gestellt.
Ein letzter Dank den Bürgern, die mit Zuarbeiten für diese Chronik mitgewirkt haben.

Es ist wichtig, die Erinnerung an die Vergangenheit wach zuhalten und unserer Jugend weiterzugeben.

Die Geschichte unserer Gemeinde ist zu allen Zeiten die Geschichte ihrer Bürger.
Die Verantwortung für die Gestaltung der Zukunft des Dorfes liegt in unser aller Hände.
Die entstandenen Dorfchronik von Sukow muss weiter geschrieben werden.

Der Inhalt dieses Buches wurde mit größtmöglicher Sorgfalt zusammengetragen und verarbeitet.
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Vorwort

Die Gemeinde Sukow ist in ihrer Vergangenheit entscheidend von der Landwirtschaft geprägt worden.
Unser Dorf hat im Laufe der Jahrhunderte eine wechselvolle Geschichte erfahren.
Über Jahrzehnte hatte Sukow mit seinem Ortsteil Zietlitz unter 1000 Einwohner.
Erst nach der Wiedervereinigung wurde viele neue Häuser gebaut.

Mit den Neubauten wuchs die Einwohnerzahl auf 1600.

Ortsgeschichten haben heute Konjunktur.
Die
vorliegende Chronik soll alle Sukower Bürger mit der Vergangenheit ihres Dorfes vertraut machen.

Der Lehrer Ulrich Zinck hat in seiner Chronik bis 1945 Sachverhalte der Vergangenheit dargestellt.
Vom Schuldirektor Ludwig Paetow liegt eine aufschlussreiche Schulchronik  für Zeitraum 1945-1978 vor. 

Viele Gespräche mit den ältesten Sukower Bürger wurden für die Chronik geführt.
Diese persönlichen Gesprächen waren besonders notwendig und wertvoll.
Viele Bürger gaben Fotos und Unterlagen.
Es enstand eine
umfangreiche Fotodokumentation über Sukow.

Die Chronik soll dazu beitragen, das sich Sukower Bürger mit der Dorfgeschichte vertraut machen.

Sukower Bürger mögen sich gemeinsam dem Wohle und der weiteren Gestaltung ihres schönen Dorfes widmen.

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Autoren der Chronik stellen sich vor:

Ulrich Zinck
zinkUlrich Zinck, geb. am 25.05.1891 in Hohen Viecheln, kam mit seiner Familie 1930 aus Lübesse, Kreis Schwerin nach Sukow und übernahm die 1. Schulstelle im Schulhaus an der Kirche. Herr Zinck erwarb sich sehr bald bei den Einwohnern Achtung und Anerkennung durch sein Auftreten als Lehrer in der Öffentlichkeit.

Sein besonderes Engagement widmete er in seiner Freizeit der Erforschung der Sukower Dorfgeschichte. Dabei berührte er verschiedene Lebensbereiche bis in die ferne Vergangenheit. Ein besonderes Augenmerk richtete Zinck auf Kriege und schlimme Zeiten und ihre unmittelbaren Auswirkungen auf das Dorf und seine Bewohner. Er untersuchte und erforschte Funde und Fundstätten menschlicher Ansiedlungen verschiedener Zeitalter bis in die Gegenwart.

Ulrich Zinck schrieb seine Forschungsergebnisse in seiner Chronik nieder, die als Abschrift oder Kopie in Haushalte Eingang  fand. Als Offizier der Reserve wurde ihm die Führung der Volkssturm-Formation in den letzten Jahren des 2. Weltkrieges auferlegt. Als die russischen Truppen dann 1945 mit Raub, Plünderung und Vergewaltigungen in Sukow Einzug hielten, kam Lehrer Zinck, der bis dahin sehr gewissenhaft die 1. Schulstelle geführt hatte, damit nicht zurecht. Er entschloss sich mit seiner Familie im Mai 1945 in den Freitod zu gehen. Sein Werk hat als Grundlage für diese Gesamtchronik darin Eingang gefunden.
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Ludwig Paetow
paetowLudwig Paetow, geb. am 17.04.1917 in Schwaberow im damaligen Kreis Hagenow, wurde nach seiner Militärdienstzeit 1946 durch das Kreisschulamt als junger Neulehrer mit seiner Familie an die Schule II in Sukow vermittelt. Im Jahre 1950 übertrug man ihm bereits die Funktion des Direktors der zwei Sukower Schulen. Ludwig Paetow bekleidete dieses Amt nach weiteren persönlichen Qualifizierungen bis 1978.

Als Fachlehrer für Geschichte und Geografie galt sein besonderes Interesse auch der Heimatgeschichte und den unmittelbaren Geschehnissen des Dorfes und seiner näheren Umgebung. So nimmt es nicht Wunder, dass Ludwig Paetow über das Schulwesen während der Zeit seiner Lehrerlaufbahn von 1946-1978 eine umfangreiche Schulchronik erarbeitete, in der zwangsläufig auch andere Lebensbereiche der Sukower Dorfentwicklung eingeflossen sind.

Eine Sammlung von Fotodokumenten wurde zu einer wertvollen Ergänzung des geschriebenen Wortes. Diese Schulchronik in gekürzter Form und einige ergänzende Fotoaufnahmen sind in das vorliegende Gesamtwerk als wertvolle Grundlage aufgenommen worden. Die Angehörigen des 1945 verstorbenen Lehrers Ulrich Zinck und der ehemalige Sukower Schuldirektor Ludwig Paetow sind mit der Einarbeitung der hier genannten Unterlagen und ihrer Veröffentlichung einverstanden.

Der inzwischen verstorbene Sohn von Ulrich Zinck, der Ingenieur Hermann Zinck war selbst, gemeinsam mit Ludwig Paetow, an der Aufarbeitung von Materialien einer zeitweiligen Sukower Chronistengruppe beteiligt. Weitere Autoren, von denen teilweise Auszüge und Beiträge verwendet wurden, entnehmen Sie der Inhaltsangabe bzw. dem Quellenverzeichnis zu dieser Chronik. Die Urheberrechte sind weitestgehend unberührt geblieben.
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Christel Stein    
frau steinChristel Stein, geb. Jegszenties, geb. am 21.06.1940 in Unterfelde, Kreis Goldap in Ostpreußen, kam als Flüchtling 1945 mit ihrer Mutter und sechs älteren Geschwistern nach Banzkow im Kreis Schwerin in Mecklenburg. Nach Abschluss der Grundschule gelangte sie später durch eine Freundschaft mit ihrem heutigen Ehemann Dieter Stein nach Zietlitz in die Büdnerei seiner Eltern. Christel wurde von der Pieke auf mit der Landwirtschaft vertraut und lernte später als Agrotechnikerin in der LPG die moderne Technik zu beherrschen.

1958 heirateten beide und es gingen zwei Töchter und ein Sohn aus ihrer Ehe hervor. Die junge Familie zog 1968 nach Sukow. Mit der Aufnahme einer Tätigkeit in der Kindererziehung ging ab 1983 ein Lebenstraum für Christel in Erfüllung, den sie mit neun Jahren als Köchin in der Sukower Einrichtung fortsetzen konnte. 1998, im 650. Jubiläumsjahr ihres Heimatortes Sukow, fotodokumentationerhielt Christel Stein von der Gemeinde den Auftrag zur Erarbeitung einer Broschüre zur Sukower Dorfgeschichte übertragen.

Das dazu fertiggestellte Manuskript und eine Bilddokumentation mit nahezu 500 gesammelten Fotoaufnahmen und Kopien zur Sukower Dorfgeschichte der älteren und jüngeren Vergangenheit, wurde am 30.06. 1999 übergeben.
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Dieter Stein
herr steinDieter Stein, geb. als Sohn des Büdners Johann Luck am 08.08.1936 in Sukow, kam als Halbjähriger nach dem frühen Tod seiner Mutter zu seinen späteren Adoptiveltern (Onkel und Tante) Paul und Anna Stein nach Zietlitz. Er wuchs in der Büdnerei auf, besuchte die Schule in Sukow und Schwerin.

Nach seiner Heirat mit Christel Jegszenties war der studierte Landwirt und Ingenieurpädagoge in der LPG beruflich über 15 Jahre in der Berufsausbildung und der Erwachsenenqualifizierung tätig. 1981 wurde Dieter Stein zum hauptamtlichen Bürgermeister in seiner Heimatgemeinde berufen. Nach elf Dienstjahren trat er 1992 in den Vorruhestand.

Großes Interresse zeigte er bei der Pflege und Erhaltung mecklenburgischen Brauchtums und der niederdeutschen Mundart. So war es nicht verwunderlich, dass sich Dieter Stein als Vorruheständler mit der Aufgabenstellung seiner Ehefrau zur Aufarbeitung der Sukower Dorfgeschichte sofort identifizierte und im Auftragsjahr 1998/99 dabei wertvolle Unterstützung gab.

Beiden Eheleuten kam bei der Realisierung dieser Aufgabenstellung besonders zugute, dass sie fast 20 Jahre lang ehrenamtlich in der Seniorenbetreuung im Dorf tätig waren und damit ein heißer Draht und ein echtes Vertrauensverhältnis zu den älteren Zeitgenossen bestand. Die verantwortungsvolle Aufgabe an der Chronik wurde gekrönt durch die Bereitschaft der Bürger, Material und Fotos bereitzustellen und detaillierte Angaben zu machen.

Das vorliegende gemeinsame Werk konnte so in kurzer Zeit fertiggestellt werden konnte. Mit Engagement, mit Herz und Leidenschaft arbeiteten beide Eheleute vorhandene chronologische Unterlagen der hier bereits vorgestellten Autoren ein und stellten mit ihren Recherchen und Gesprächsergebnissen umfassend das breitgefächerte Leben in ihrem Heimatort Sukow in dem vorliegenden Gesamtwerk in Bild- und Schriftdokumenten dar.
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Karl-Georg Haustein    
hausteinKarl-Georg Haustein, geboren am 03.06.1950 in Plate, im damaligen Kreis Schwerin, erlernte nach der Absolvierung der 10klassigen Polytechnischen Oberschule Plate, im Klement Gottwald Werk in Schwerin den Beruf eines Maschinenbauzeichners für Schiffbau. Im Jahre 1972 wechselte er in das Baumechanikkombinat nach Schwerin-Görries, qualifizierte sich zum Teilkonstrukteur und arbeitete dort 18 Jahre bis zur Wende. 1974 heiratete er seine Frau Ute, geb. Schmedemann, aus Crivitz.

Nach Auflösung des Baumechanikkombinates 1991 drohte ihm die Arbeitslosigkeit. Durch ein Angebot der damaligen Firma Heinrich Schomäcker GmbH, ein Fahrzeugbauunternehmen in Schwerin Süd, konnte er übergangslos in ein anderes  interessante Arbeitsgebiet überwechseln.

Im April 1994 wurde die Tochter Katharina geboren. Nach 3jährigem Erziehungsurlaub wurde seine Frau, bisher beschäftigt im Bankwesen, 1997 entlassen. Beide richteten durch einen Anbau an ihrem Einfamilienhaus ein Quelle- Shop ein, den Ute Haustein als selbständiges Unternehmen führt.

Auf Grund seiner sich ständig verschlechternden Gebehinderung, mußte Herr Haustein sein Arbeitsverhältnis im Herbst 1998 auflösen. Seit dieser Zeit ist er arbeitslos.

Im September 1999 bekam er die Aufgabe, in einer 9monatigen ABM-Maßnahme des Störtalvereins e.V. in Banzkow, die noch nicht fertiggestellte Chronik von Sukow, weiterzuführen. Nach Ablauf der ABM-Maßnahme, erklärte sich Herr Haustein bereit, die Chronik fertigzustellen. In enger Zusammenarbeit mit dem Bürgermeister in Sukow, Herrn Horst-Dieter Keding, entstand parallel zu den Arbeiten an der Chronik, ein weiteres Projekt.

Eine CD-Rom mit über 50 Themen, die ca. 700 Bilder, Zeitdokumente, Tondokumente sowie ein Film über die 650Jahrfeier von Sukow enthält. Um alle diese Arbeiten durchführen zu können, richtete sich Herr Haustein zu Hause einen Arbeitsplatz mit moderner Computertechnik ein. 
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Die Chronik Sukow beinhaltet folgende Themen:

- Autoren der Chronik stellen sich vor
- Die Gründung des Dorfes Sukow mit Geburtsurkunde von 1348
- Beschreibung des Dorfes 
- Das alte Dorfbild 
- Die Entstehung unserer Feldmark und der Flurnamen
- Die Alte Landstraße und der Erbpachtkrug
- Funde und Fundstätten als Zeugen der Vergangenheit
- Die Bauern und die Bauerngeschlechter, Bäuerliches Gerät und Tagewerk 
- Die Büdner und die Häusler
- Schlimme und böse Zeiten für das Dorf und seine Bewohner, Die Kriege und ihre Auswirkungen
  auf Sukow

- Die Sukower Kirchengeschichte
- Die Zeit des Nationalsozialismus und ihre Bedeutung für Sukow
- Der Bombenabwurf auf Sukow – Richard Rohde erinnert sich
- Sukow erhält Bahnanschluss
- Das tragische Unglück am Bahnübergang 
- Die Post begleitet die Bürger durch die Zeit
- Die Verwaltung unseres Dorfes – Die Schulzen, Bürgermeister nd Gemeindevertretungen
- Das Baugeschehen und die Infrastruktur – Die Entstehung des Dorfbildes und seine Veränderung
  bis in die
Gegenwart 
- Das Handwerk und seine Betreiber im 20. Jahrhundert –
- Neugegründete Gewerbebetriebe
- Die Landwirtschaft als strukturbestimmende Existenzgrundlage und ihre Entwicklung nach 1945 -
  Bodenreform, Produktionsgenossenschaften, Neueinrichter

- Das Porträt einer Sukower Bäuerin – Meta Krey
- Die Maul- und Klauenseuche von 1966 in Sukow geht in die
- Dorfgeschichte ein
- Die Molkerei und ihre Funktion in unserem Dorf im Zuge der Zeit
- Von der Jagd als Privileg bis zur Jagdgenossenschaft in der Gegenwart
- Die Willkür der Staatssicherheit – ein Beispiel aus dem friedlichen
- Dorf Sukow
- Das Schulwesen von einst bis heute
- Die Schule und der Kinderhort
- Die Geschichte des Sukower Kindergartens und der Kinderkrippe 
- Das Gesundheitswesen und die medizinische Versorgung in Sukow
- Das kulturelle Leben – ein Kulturkalender – Traditionen – Volkskunstgruppen und Vereine 
- Die Entwicklung des Sports in der Gemeinde
- Sukow – eine Hochburg des Pferdesports in der Region
- Die Sukower Feuerwehr und ihr 83jähriges Bestehen
- Verkaufsläden und Gaststätten der Vergangenheit und Gegenwart
- Die Hufe I Am Dorfplatz 10 - Ein Grundstück macht Geschichte
- Sukower Originale: 3 Männer, an die man sich gern erinnert
- Zietlitz – vom einstigen Gutshof zum selbständigen Dorf und heutigen Ortsteil  von Sukow
- Erinnerungen an das Kriegsende 1945 in Zietlitz / Mecklenburg von Wilhelm Schlät
- Sitte und Brauch im Jahresverlauf – Sagen; Geschichten und Gedichte um unser Dorf 
- Kurzchronik in Jahreszahlen auf einen Blick
- Verzeichnis über Abkürzungen und Worterklärungen aus dem Inhalt
- Quellen- und Literaturverzeichnis
- Lied zur 650-Jahr-Feier Sukows (Text mit Notenblatt)
- Sukow im Bild (Farbfotos aus Sukow im Jahr 2002)
- Bekannte Name von Vermissten und Gefallenen im 2. Weltkrieg  

Die Chronik ist zur Bürgermeistersprechstunde käuflich zu erwerben.
                                                                                                                                                   wieder nach oben

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Die Chronik des 1945 verstorbenen Lehrers Ulrich Zinck

zinkUlrich Zinck, geb. am 25.05.1891 in Hohen Viecheln, kam mit seiner Familie 1930 aus Lübesse, Kreis Schwerin nach Sukow und übernahm die 1. Schulstelle im Schulhaus an der Kirche. Herr Zinck erwarb sich sehr bald bei den Einwohnern Achtung und Anerkennung durch sein Auftreten als Lehrer in der Öffentlichkeit.

Sein besonderes Engagement widmete er in seiner Freizeit der Erforschung der Sukower Dorfgeschichte. Dabei berührte er verschiedene Lebensbereiche bis in die ferne Vergangenheit. Ein besonderes Augenmerk richtete Zinck auf Kriege und schlimme Zeiten und ihre unmittelbaren Auswirkungen auf das Dorf. Er untersuchte und erforschte Funde und Fundstätten menschlicher Ansiedlungen verschiedener Zeitalter bis in die Gegenwart.Ulrich Zinck schrieb seine Forschungsergebnisse in seiner Chronik nieder, die als Abschrift oder Kopie in viele Haushalte Eingang  fand.

Als Offizier der Reserve wurde ihm die Führung der Volkssturm-Formation in den letzten Jahren des 2. Weltkrieges auferlegt. Als die russischen Truppen dann 1945 mit Raub, Plünderung und Vergewaltigungen in Sukow Einzug hielten, kam Lehrer Zinck, der bis dahin sehr gewissenhaft die I. Schulstelle geführt hatte, damit nicht zurecht. Er entschloss sich mit seiner Familie im Mai 1945 in den Freitod zu gehen.

Sein Werk gilt als Grundlage für eine Gesamtchronik des Dorfes Sukow im Jahre 2002. In dieser Heimatzeitung schrieb Ulrich Zinck in den Jahren 1936-37 in vielen Ausgaben über die Gemeinde Sukow unter dem Thema: "Ein Versuch zur Darstellung der Geschichte und Entwicklung des Dorfes". heimatzeichnung

Er berichtete über die Entstehung des Dorfes, die Schule, Brauchtum, Sitten und Aberglaube, Abgaben, Lasten und Dienste der Bauern, Pflichten und Rechte der Hauswirte, kirchliche Anschauungen und Nachrichten, Auswirkungen der Kriege auf das Leben im Dorf und das alltägliche Leben in der Dorfgemeinschaft.


 Herr Ulrich Zinck  berichtet in seiner Chronik über folgende Themen:

- Die Gründung des Dorfes Sukow mit Geburtsurkunde von 1348
- Beschreibung des Dorfes und seiner Flur
- Das alte Dorfbild
- Die Entstehung des heutigen Dorfbildes
- Entstehung unserer Feldmark
- Die alte Landstraße
- Flurnamen
- Zeugen aus der Steinzeit (10000 - 2000 v.d. Z.)
- Zeugen aus der Bronzezeit (2000 - 750 v.d.Z.)
- Zeugen aus der germanischen Eisenzeit (750 v.d.Z. - 600 n.d.Z.)
- Aus der Wendenzeit
- Der große Münzfund von Sukow
- Der 30-jährige Krieg (1618 - 1648)
- Die Wirren nach dem 30-jährigen Krieg
- Die Zeit der Werber
- Die Franzosenzeit
- Aus den Tagen der Freiheitskriege
- Die deutschen Einheitskriege
- Der erste Weltkrieg

- Von den Abgaben der Sukower Bauern
- Kopf- und Viehschatzregister 1651
- Von den Diensten der Bauern.
- Die Bauerngeschlechter
- Bauerngeschlechter aus alter Zeit
- Der Bauer
- Pacht für die Hauswirte von Sukow
- Bäuerliches Gerät und Tagewerk
- Der Handwerker
- Die Häusler
- Die Verwaltung unseres Dorfes
- Das Schulwesen
- Bevölkerungszahlen
- Unsere Eisenbahn
- Chausseeprojekte
- Sitte und Brauch im Jahreslauf
- Vom Aberglauben
- Unsere Kirche                                                                                                                         wieder nach oben

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ERKLINGE, MEIN LIED (Zur 650-Jahr-Feier Sukows, 16. Februar 1998)                       

Erste Strophe                                                                                                                             Das Notenblatt zum Text
Im vierzehnten Jahrhundert war’s, 2 Jahre vor der Mitte,
notenblattda schrieb Graf Nicolaus per Hand die Urkund’ aus nach alter Sitte.
Der Name stammt von Slawen her, die uns’re Gründer waren,
und Handelsleut von West und Ost, die zogen durch den Ort in Scharen.

Zweite Strophe
Die Bauern und die Büdner bangten um ihr karges Leben,
denn eine Herrschaft nahm, was eine andere vorher grad gegeben.
Auch Kriege brachten Not und Leid, und davon gab es viele.
Doch jedes mal nach schlimmer Zeit, besann man sich auf neue Ziele.

Dritte Strophe
So viele Menschen sah das Dorf, und alle schrieben Geschichte,                           Lied anhören...
und jeder baute mit am Ort, wie ich in der Chronik euch berichte.                     
Wenn alle Menschen , jung und alt, ganz fest zusammen gehen,
dann wird unser Sukow ganz gewiß auch nach tausend Jahren noch bestehen

Refrain
Erklinge, mein Lied, sing’ von Sukow, das ich lieb,
sing’ vom Dorfplatz und von seinen Eichen,
sing vom Forsthof und der Baek,
sing’ vom Neuen, das entsteht,
das noch weit in die Zukunft wird reichen.

Text und Melodie: Manfred Boye, Sukow                                                                                                                         wieder nach oben 

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Bilderanhang in der Sukower Dorfchronik, Quellen: H.-D. Keding, K.-G. Haustein, Kataster- und Vermessungsamt Schwerin

Die Gemeinde Sukow am Rand der Lewitz

1348 wurde Sukow das erste mal in einer Urkunde erwähnt.

Die Gemeinde Sukow wurde in ihrer Vergangenheit durch die Landwirtschaft geprägt.

1998 feierte die Gemeinde 650 Jahre Sukow.

Zu diesem Anlass wurde eine Chronik über die Gemeinde Sukow erarbeitet.

Im 18. Jahrhundert war Sukow ein Haltepunkt an der alten Handelsstrasse Hamburg - Crivitz.

Mit dem Bau der Eisenbahnlinien von Schwerin nach Crivitz 1888 erhielt Sukow eine Bahnstation.

Die Landeshauptstadt Schwerin ist in ca. 20 Minuten mit der Eisenbahn zu erreichen.

Seit vielen Jahren werden in Sukow Reitsport-Veranstaltungen durchgeführt.

Mindestens einmal im Jahr ist Sukow Gastgeber von Reitsport-Veranstaltungen.

Seit der Wende 1989 enstanden neue Wohngebiete wie:
       - "Flakenfort",
       - "Triftweg",
       - "Am Hasengraben",
       - "Am Berg",
       - "Lewitztblick".

Viel Neues ist in den letzten Jahren im Dorf entstanden wie:
       - mehrere Wohngebiete,
       - ein kleines Gewerbegebiet am Dorfplatz,
       - ein neues Feuerwehrhaus,
       - eine neue Schule,
       - ein neuer Kindergarten,
       - moderne Arztpraxen,
       - neue Straßen mit Straßenbeleuchtung,
       - ein neues Dorfgemeinschaftshaus,
       - ein neu gestalteter Dorfplatz,
       - Radwanderwege.

Viele Häuser wurden restauriert.

An der Kirche wurde der "Uhlenpark" mit Grünflächen, Parkbänken und Holzpavillion angelegt.

In der Gemeinde gibt es:
       - den Sportverein Sujkow e.V.,
       - den Sukower Carneval Club 1980,
       - den Norddeutsche Kinderbauernhof Zietlitz e.V.,
       - den Förderverein der Grundschule Sukow e.V.,
       - den Feuerwehrverein der Gemeinde Sukow e.V.,
       - den Seniorenkreis Sukow,
       - die Freiwillige Feuerwehr.

Ein Radwegenetz führt in das Landschafts- und Naturschutzgebiet LEWITZ.

Bis 2013 gehörte die Gemeinde Sukow zum Amt Banzkow.
Das Amt Banzkow bestand aus den Gemeinden Banzkow, Goldenstädt, Plate und Sukow.
Das Amt Banzkow wurde zum 1.1.2014 aufgelöst.

Am 1.1.2014 wurde ein großes Amt Crivitz gebildet.
Dieses besteht aus dem Amt Banzkow, Amt Crivitz und Amt Ostufer Schweriner See.
Aus drei Ämter werden ein Amt - Video von der Veranstaltung.

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2020 - Ansichten aus Sukow, © K.-G. Haustein

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