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Zur Kirchengemeinde Pinnow gehören die Kirchorte Sukow, Vorbeck, Görslow und Pinnow

Das Dorf Sukow hatte ursprünglich weder Gotteshaus noch Kirche. Die Bewohner waren nach Crivitz eingepfarrt. 1560 heißt es im Amtsbuch Schwerin: "Das Dorf liegt im Amte Crivitz. Die Leute gehören nach Crivitz zur Kirche und haben allda ihre Taufe und Begräbnis...".

kirche01Etwas später muss Sukow schon nach Pinnow eingepfarrt und in Sukow selbst eine Kirche errichtet worden sein. Diese ist sehr wahrscheinlich wie der größte Teil des Dorfes auch, ein Opfer des 30-jährigen Krieges geworden. Aus Gründen der schlechten Zeiten dauerte es 50 Jahre, bis nach dem Krieg 1698 der Neubau einer Kapelle erfolgen konnte.

kirche02Zwei Eintragungen im alten Pinnower Kirchenbuch zeugen davon, dass die Kapelle erst im Jahre 1700 benutzt wurde. Diese Kapelle hat 180 Jahre ihrem Zweck gedient, bis sie abbruchreif wurde. 1879 erfolgte die erste Anforderung zum Neubau einer Kirche an das Amt zu Crivitz. In den Jahren 1880-1882, so sagt es eine Urkunde aus, wurde ein neues Gotteshaus unter der Regierung seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs Friedrich Franz II erbaut.

kirche04Auf ein sieben Meter tiefes Fundament wurde der 37 Meter hohe Kirchturm errichtet. Die Einweihung der neuen Kirche erfolgte am 2. September 1883 durch einen Gottesdienst im Beisein des Landesherren durch kirche03Präporitus Haeger. In einer Verordnung wird festgelegt, dass die bisherige Kapellengemeinde Sukow nunmehr eine eigene Kirchengemeinde bildet, d. h. aber bis heute noch abhängig vom Pfarramt Pinnow ist: Eine selbständige, jedoch mit der Kirche in Pinnow kombinierte Kirche mit eigener Gemeinde. 250 Besuchern haben in der Sukower Kirche Platz und ist damit die größte der Gemeinde. Sie erhielt 1908 eine Orgel und Altarbild.

Oft waren die Frauen der Pastoren gleichzeitig als Organisten tätig und unterrichteten auch in der Christenlehre. Mit der Ausgabe Jahrgang 1, Nr.1 des Jahres 1908, erschien zum erstenmal, von Pastor Tolzin herausgegeben, das Gemeindeblatt für die Gemeinden Pinnow – Sukow – Görslow und Kladow – kirche08Vorbeck mit dem Titel "Adventsnummer". Zitat von Pastor Tolzin aus der Ausgabe Nr. 1: "Dadurch möchte ich mir die sehr erwünschte Möglichkeit schaffen, zu allen Gemeindemitgliedern auf einmal zu reden, ihnen allen auf einmal ans Herz zu legen, was ich ihnen zu sagen habe. Dadurch möchte ich aber auch der Gemeinde selber eine Freude bereiten, wenn ich ihr also fortlaufend aus ihrem eigenem Leben erzähle". Zur damaligen Zeit gab es in den Kirchengemeinden der Pfarre Pinnow etwa 350 Familien.

Zu den 64 Ausgaben der Gemeindeblätter von 1908 bis 1940   lesen...

1911 bis 1941 übernahm Pastor Schmidt aus Pinnow die Gestaltung und Herausgabe dieses GemeindeblattesIm Februar 1941 erschien es mit dem 23. Jahrgang, Nummer 1 das letzte Mal. Mit dem Tod von Pastor Schmidt wurde leider auch das Erscheinen des Gemeindeblattes eingestellt. Heute ist dieses Gemeindeblatt mit seinen 67 Ausgaben ein Stück Geschichte des Dorfes Sukow über drei Jahrzehnte. Enthalten sind unter anderem detailliert Informationen über Geburten, Taufen, Trauungen, Sterbefälle, Gottesdienste, Konfirmationen, Namen der in den Krieg gezogenen, Friedhofsordnung, kirche05Spendenaufkommen, Anschaffungen, Aufstellung der Becken und Ertrag der selben, Veränderungen an den Gotteshäusern und das Schulwesen und Höhepunkte im damaligen Leben der Dorfbewohner.

1930 bekam die Kirchengemeinde 2 neue Glocken. Die Weihe der Glocken wurde durch den Oberkirchenrat in einem feierlichen Gottesdienst durchgeführt.

kirche07Der mit Schiefer gedeckte Turm war in den 60er Jahren dieses Jahrhunderts so stark geschädigt, dass bereits die übrige Bausubstanz in Mitleidenschaft gezogen war. Der damalige Pastor Taetow war sehr um die Restaurierung bemüht.

konfirmationDas Jahr 1983 war das Jahr des 100-jährigen Bestehens unserer Kirche. Pastor Voß hat dazu ein Resümee der Kirchengeschichte geschrieben, aus dem hier u.a. wertvolle Daten wiedergegeben sind. Nach der Wende fand mehrmals ein vorweihnachtliches Singen in der Kirche statt. Zum 650-jährigen Dorfjubiläum im Februar 1998 fand ein großer Festgottesdienst mit Chorgesang und Posaunenkonzert statt. Auch wurden in diesem Jahr der verwitterte Hahn und die goldene Kugel durch eine neue ersetzt. In die Kugel wurden aktuelle Dokumente des Kirchgemeinderates und die Aufstellung der derzeitlichen Gemeindevertretung von Sukow gelegt. In diesem Zusammenhang fand auch das Kreuz auf dem Giebel von einem Herrn Zander aus Schwerin seinen Platz. Die Predigt zum Festgottesdienst anlässlich des Dorfjubiläums hielt Pastor Heydenreich.

kirche092000 wurde die Orgel einer Restauration unterzogen. 2013 bekam die Sukower Kirche auf Wunsch der Einwohner eine Kirchturmuhr. Diese war schon zur Bauzeit vorgesehen, konnte aber nie realisiert werden. Eingebaut wurde diese durch die Firma Griwahn aus Grimmen. Den Kirchturm zieren nun an drei Seiten Ziffernblätter. Die Anschaffung wurde durch Spenden und einer Förderung durch die Gemeinde Sukow möglich. Kirchturmuhrgeläut anhören... kirche06

Im Kirchturm hängen heute drei Glocken. Weil die beiden jüngsten Glocken dem 2. Weltkrieg zum Opfer fielen, wurden von der Firma Schilling und Söhne in Apolda zwei Bronzeglocken gegossen. Die Glockenweihe fand 1969 mit einem festlichen Gottesdienst statt. Über die wechselvolle Geschichte der kleinsten Glocke aus dem Jahre 1614 berichtet ein Gedicht zur Glockenweihe 1930 von Heinrich Jaeger.


Der Gärtnermeister Heinrich Jaeger verfasste 1930 ein Gedicht zur Glockenweihe
Heinrich Jaeger, Gärtner in Sukow * (04.12.1892 - 03.07.1977)  
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Aktuelle Informationen über die verschiedenen Veranstaltungen und Angebote der Gruppen und Kreise finden Sie auf den Seiten der Evangelisch- Lutherischen Kirchengemeinde Pinnow!   lesen...

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2016 - Die acht bulgarischen Sänger der Gruppe "The Gregorian Voices" beeindruckten mit Ihren Stimmen im Oktober die Besucher in der Sukower Kirche, © K.-G. Haustein

2016 - Impressionen von der Kirche zu Sukow, © K.-G. Haustein

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